Hale in Tansania

 

  – ARCHIV –

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Der Ort

                  

Hale ist eine Gemeinde im Nordosten von Tansania und gehört zur Diözese Tanga. Die katholische Pfarrei hat etwa 5.000 Mitglieder, verteilt auf den Ort Hale selber und 17 Außenstationen, Pfarrer ist Thomas Msagati (50). Etwa 40% der Einwohner von Hale sind Katholiken, 40 % sind Muslime, der Rest teilt sich auf in verschiedene Naturreligionen.

 

Hale liegt in einer Tiefebene, etwa 80 Km südwestlich von Tanga (Hafenstadt am Indischen Ozean, Sitz des Bischofs, Provinzhauptstadt) und ca. 400 Km nordwestlich von Dar es Salam, der Hauptstadt von Tansania.  Im Norden von Hale liegen die Usambara-Berge, die nächstgrößere Stadt ist Korogwe.

 

Der Ort Hale liegt an einer Durchgangsstraße (relativ guter Zustand), die Außenstationen sind nur über Naturstraßen /Fahrspuren mit Allrad-Fahrzeugen zu erreichen.

 

 

www.Tansania-Projekt.de | Hilfsprojekt Rickenbach | Initiator Josef Vogt
www.Tansania-Projekt.de

 

Das Klima ist geprägt durch Regen- und Trockenzeit. In der Trockenzeit (Nov.-März) liegen die Tagestemperaturen bei 40°C, nachts kühlt es auf ca. 25 °C ab. In der großen Regenzeit, etwa ab März gibt es kräftige Regengüsse, die Temperaturen gehen jedoch nicht unter 20° C, etwa ab Mai folgt die kühlere Jahreszeit mit Tagestemperaturen um die 20° C, im September-Oktober folgt noch einmal eine (kleinere) Regenzeit, die jedoch oft ausfällt und einen großen Einfluss auf eine zweite Ernte hat.

 

Der Boden in Hale ist relativ fruchtbar (sandige Lehmböden), wenn genügend Feuchtigkeit vorhanden ist. Weite Teile der Region sind steppenartig bedeckt mit Gestrüpp und niederem Buschwerk, kultiviert ist nur ein geringer Anteil. Hauptnahrungsquelle und auch Hauptanbaufrucht ist Mais, der in guten Jahren auch gute Erträge bringt, jedoch stark von den Niederschlägen abhängt. Weitere Früchte sind Sonnenblumen, Bergreis, Kokosnüsse, Ananas.  Getreide, Gemüse und Kartoffeln wachsen in dieser Region nicht.

 

Die Infrastruktur der Region:      

Hale wird von einem kleinen Fluss durchzogen, dem Pangani. Er liefert Brauchwasser, das z.T. über ein marodes Wassernetz verteilt wird. Außerdem gibt es einen Tiefbrunnen nahe beim Fluss, wo Wasser von Hand geschöpft werden kann. Trinkwasser muss grundsätzlich abgekocht werden.

 

Ebenfalls marode ist das Stromnetz, an das wenige Häuser angeschlossen sind.

Mehrstündige tägliche Stromausfälle sind an der Tagesordnung.

Ein Telefon-Festnetz gibt es nicht, Kommunikationsmittel ist das Mobiltelefon, das allerdings weit verbreitet ist.  


 

Weitere ausführliche Informationen über Tansania in der Wikipedia-Enzyklopädie:
de.wikipedia.org/wiki/Tansania